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Inzidenz / Prävalenz (1)

Inzidenz ist ein Begriff der medizinischen Statistik, der die Häufigkeit von Neuerkrankungen beschreibt. Unter Inzidenz versteht man die Anzahl neu aufgetretener Krankheitsfälle innerhalb einer definierten Bevölkerung in einem bestimmten Zeitraum.

Prävalenz beschreibt die Häufigkeit einer Krankheit oder eines Symptoms in einer Bevölkerung zu einem definierten Zeitpunkt.

Sensitivität / Spezifität (2)

Sensitivität gibt an, wie häufig der Test bei Vorliegen einer bestimmten Krankheit positiv ist.

Spezifität gibt an, wie häufig der Test bei gesunden Personen negativ ist.

Allgemein gilt:
– Es gibt nur wenig Teste, die eine hohe Sensitivität und Spezifität haben.
– Mit zunehmender Sensitivität nimmt die Spezifität meist ab.
– Die Beziehung zwischen Sensitivität und Spezifität eines Testes kann mit der Receiver Operator Curve (ROC) dargestellt werden.

Tests mit hoher Sensitivität:
Sind gut geeignet, um eine Krankheit auszuschließen. Sie sind daher gute Screeningtests
• Tests mit hoher Spezifität:
Sind gut geeignet, um das Vorliegen einer Krankheit zu beweisen

PCR-Test (3)

PCR steht für Polymerase Chain Reaction (Polymerase-Kettenreaktion) und beschreibt eine Testmethode, bei der in der Probe genau definierte DNA-Abschnitte (z.B. eines Virus) mit einem bestimmten Enzym vervielfältigt werden. Diese können dann mit Hilfe eines speziellen Geräts nachgewiesen werden. Durch die PCR-Testmethode soll es möglich sein, eine Aussage über das Vorhandensein eines Virus und über die Viruslast zu treffen.

Ct-Wert (4)

Ct steht hier für “cycle threshold” und bezeichnet den Schwellenwert, ab dem exponentielles Wachstum der Reproduktionskurve einer Amplifikation innerhalb einer PCR-Reaktion beginnt.

Aerosole (5)

Als Aerosole werden Mischungen von festen oder flüssigen Partikeln („Schwebeteilchen“) in einem Gas oder Gasgemisch (z. B. Luft) bezeichnet und können auch Bakterien und Viren enthalten. Aerosolpartikel aus der Umwelt sind von sehr unterschiedlicher Größe und haben Durchmesser von etwa 1 Nanometer (nm) bis zu mehreren 100 Mikrometern (µm). Größere Partikel sinken schnell zu Boden. Partikel kleiner als 10 µm können Stunden bis Tage in der Luft verbleiben.

Im medizinischen Bereich wird oft unterschieden zwischen der sog. „Tröpfcheninfektion“ und der Infektion „über Aerosole“. Größere, teilweise gerade noch sichtbare, flüssige Aerosolpartikel (meist größer als 5 µm bis ca. 500 µm Durchmesser) werden in diesem Zusammenhang als Tröpfchen und nur diejenigen kleiner als 5 µm als Aerosol bezeichnet. Physikalisch handelt es sich aber bei beidem um Aerosole und auch bezüglich ihrer Eigenschaften gibt es keine scharfe Grenze zwischen „Tröpfchen“ und sonstigen Aerosolen, der Übergang ist fließend.

Antigen- & Antikörper Test (6)

Preprint (7)

Reproduktionszahl R (8)

Die Basisreproduktionszahl, kurz R0, bezeichnet die Anzahl der Personen, die im Mittel infiziert werden, wenn eine kranke Person in eine gesunde Bevölkerung ohne Immunität gegenüber eines Erregers eingebracht wird. Die Reproduktionszahl wird unter anderem davon beeinflusst wie lange die kranke Person infektiös ist, die Ansteckungsfähigkeit des Erregers und die Anzahl der für den Erreger empfänglichen Personen. Anhand des R-Wert lässt sich so ableiten, wie schnell sich eine Infektion in der Bevölkerung ausbreitet.

Primer (9)

Pandemie / Epidemie (10)

Epidemie: von einer Epidemie wird gesprochen wenn eine Erkrankung in einer bestimmten Region, in einem bestimmten, begrenzten Zeitraum ungewöhnlich häufig auftritt.

Eine Pandemie ist demnach eine Epidemie die sich über die Grenzen eines Landes oder Kontinents ausbreitet. Dies bedeutet, dass die Kontrolle der Erkrankung von der Kooperation verschiedener Länder abhängt. Dies bedeutet NICHT, dass eine Krankheit besonders gefährlich oder tödlich ist.

Corona Symptome (11)

  • Symptomatisch: Eine Person ist zum Zeitpunkt der Ansteckung bereits erkrankt und spürt auch Krankheitszeichen unterschiedlicher Stärke. Diese Gruppe überträgt am häufigsten das Virus an andere.
  • Präsymptomatisch: Eine Person ist bereits ein, zwei Tage vor Symptombeginn ansteckend. Das sei laut RKI mit Blick auf das Infektionsgeschehen “ein relevanter Anteil von Personen”.
  • Asymptomatisch: Personen, die infiziert und infektiös sind, es aber gar nicht bemerken. Diese Ansteckungen spielen bisherigen Studien zufolge allerdings eine untergeordnete Rolle.
Quellenangaben:
(1) https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Inzidenz
https://flexikon-mobile.doccheck.com/de/Prävalenz
(2) www.meduniwien.ac.at/msi/biosim/metmed/1_Diagnostik_Grundlagen%20bearbeitet.pdf
(3) https://praxisdienst.de/corona+tests+im+vergleich/
(3) umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/umwelteinfluesse-auf-den-menschen/innenraumluft/infektioese-aerosole-in-innenraeumen#was-sind-aerosole-
(4) labor-clotten.de/fileadmin/user_upload/Labor_Clotten/Fachinfos/COVID/Laborinfo_SARS-CoV-2_RNA_PCR_Ct-Wert_070820.pdf
(5)https://www.leitbegriffe.bzga.de/alphabetisches-verzeichnis/krankheit/
(8) https://www.dw.com/de/reproduktionszahl-r/a-53200591
(10)https://www.dw.com/de/endemie-epidemie-pandemie-das-sind-die-unterschiede/a-52369257
(11) https://www.rnd.de/gesundheit/corona-krankheitsverlauf-welche-symptome-sind-typisch-fur-das-coronavirus-X25HGOLPXZOJGINGP6UB7GYPV4.html